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Jobangebote für den Sommer

Viele Schülerinnen und Schüler suchen in den Ferien einen Job. Und das hat gute Gründe. Meist ist es das Geld, das lockt. Der Führerschein, neue coole Klamotten, der Interrail-Trip durch Europa - ein Ferienjob rückt unerfüllbar scheinende Wünsche in den Bereich des Möglichen. Zudem erlaubt er erste Einblicke in den Traumberuf. Manch einer, der glaubt, ihn schon gefunden zu haben, denkt nach dem Ferienjob anders darüber. Beim Jobben kann man fürs Leben lernen. Und wenn der Lohn ausgezahlt wird, ist man mit Recht stolz auf das eigene Geld und das Gefühl, etwas geleistet zu haben. Ein weiterer pädagogischer Aspekt: Jugendliche lernen, was ihre Bedürfnisse wirklich kosten. Sie merken, was sie leisten müssen, um sich etwas leisten zu können.

Auf dieser Seite befindet sich vielleicht dein gewünschter Job. Wir hoffen, dass die Seite einigermaßen übersichtlich geworden ist und wünschen viel Spaß beim Entdecken.



  Worauf Du unbedingt achten solltest.



Wer unter 15 Jahre alt ist und noch zur Schule geht, darf laut Gesetz nicht arbeiten, denn er gilt als Kind. Ausnahmen sind: Zeitung austragen, in der Landwirtschaft aushelfen, Baby sitten, Arbeit bei Film, Theater oder in der Werbung. Und auch das nur maximal zwei Stunden täglich. Denn durch seine Arbeit darf ein Jugendlicher weder seine Gesundheit gefährden, noch seinen Schulbesuch behindern. Ausnahmen gibt es auch nicht während der Schulferien.

Mit dem 15. Geburtstag ist es soweit: man darf sich einen Ferienjob suchen, für maximal vier Wochen. Wer schulpflichtig ist, zählt rechtlich immer noch zu den Kindern, aber die Einschränkungen sind nicht ganz so krass. Die erlaubten vier Wochen können in einem Stück genommen oder auf alle Ferien des Kalenderjahres verteilt werden. Unter dem Strich dürfen es aber nicht mehr als 20 Tage sein.

Es gilt die Fünf-Tage-Woche, danach müssen mindestens zwei freie Tage folgen. Schüler dürfen acht Stunden täglich arbeiten, das macht 40 Stunden wöchentlich. Plus Pausen darf die Arbeit am Tag nicht länger als zehn Stunden sein. Schüler dürfen nur zwischen 6 Uhr und 20 Uhr beschäftigt werden. Ausnahmen gibt es aber in Bäckereien, in der Landwirtschaft, in Betrieben mit Schichtarbeit. Jobben an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ist verboten. Ausnahmen gibt es auch hier: in Gaststätten, an Kiosken und in Krankenhäusern.

Jugendliche dürfen keine Akkordarbeit oder Arbeit unter Tage machen. Bereiche, die gefährlich sind, sind tabu. Darunter fallen sittliche Gefahren, Lärm, gefährliche Stoffe, außergewöhnliche Hitze oder Kälte und Arbeit, die mit Unfallgefahr verbunden ist. Bevor man anfangt zu arbeiten, muss der Chef einen über mögliche Gefahren aufklären und wie sie sich verhindern lassen.

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Hier ein paar Anregungen für Ferienjobs. Wie wär's mit Tellerwaschen, Hundesitter, Zeltplatzwächter, Komparse, Zimmermädchen, Eisverkäufer, Kassiererin, Putzen, Nachhilfeunterricht...?

Zahlreiche Jobs auch im Ausland Leere Kassen lassen sich nicht nur durch einen Job in Deutschland auffüllen. Auch im Ausland locken zahlreiche Angebote. Wer sie wahrnimmt, kann nicht nur Geld verdienen, sondern auch seine Sprachkenntnisse verbessern und den Reiz des Fremden auskosten. Klar, das ist nicht Urlaub pur. Aber so preisgünstig hat man selten Gelegenheit, ferne Länder und Kulturen zu erleben. Außerdem arbeitet man ja nicht rund um die Uhr.